Apple hat eine schwerwiegende Sicherheitslücke in der Bluetooth-Komponente verschiedener Betriebssysteme geschlossen. Betroffen sind unter anderem iPhones, iPads, Macs, Apple Watches, Apple TVs und die Apple Vision Pro.
Was ist das Risiko?
Die Schwachstelle wird unter der Bezeichnung CVE-2026-65414 geführt. Ein Angreifer in Bluetooth-Reichweite könnte speziell präparierte Daten an ein betroffenes Gerät senden. Dadurch kann es zu einem Absturz kommen – im schlimmsten Fall soll sogar die Ausführung von Schadcode möglich sein.
Besonders kritisch: Für einen Angriff ist gemäss den veröffentlichten Informationen keine Interaktion durch den Benutzer erforderlich. Es muss also weder ein Link geöffnet noch eine Datei heruntergeladen oder eine Bluetooth-Verbindung bestätigt werden.
Apple macht derzeit keine Angaben dazu, dass die Sicherheitslücke bereits aktiv ausgenutzt wird. Trotzdem sollte das Update zeitnah installiert werden. Nachdem technische Details zu einer Schwachstelle veröffentlicht wurden, steigt erfahrungsgemäss das Risiko, dass Angreifer passende Angriffsmethoden entwickeln.
Unsere Empfehlung: Updates zeitnah installieren
Apple hat die Schwachstelle mit aktuellen Sicherheitsupdates behoben. Prüfen Sie deshalb Ihre Geräte und installieren Sie die angebotenen Aktualisierungen möglichst bald. Der Fehler wurde unter anderem in folgenden Versionen behoben:
- iOS und iPadOS 26.7 beziehungsweise 27
- macOS Sequoia 15.8
- macOS Tahoe 26.7
- macOS Golden Gate 27
- watchOS 27
- tvOS 27
- visionOS 27
Die genaue verfügbare Version hängt vom jeweiligen Gerät und Betriebssystem ab. Am einfachsten starten Sie direkt in den Systemeinstellungen die Suche nach Softwareupdates.
Regelmässige Updates sind ein wichtiger Teil der IT-Sicherheit
Der aktuelle Fall zeigt erneut: Sicherheitsupdates sollten nicht über längere Zeit aufgeschoben werden. Das gilt nicht nur für Computer und Server, sondern ebenso für Smartphones, Tablets und weitere vernetzte Geräte.